Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI)

Hintergrund

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Bei der Herzinsuffizienz handelt es sich um das Unvermögen des Herzens, die vom Körper benötigte Blutmenge ohne Druckanstieg in die Herzvorhöfe zu fördern. Sie gehört derzeit zu den am schnellsten zunehmenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allein in Deutschland leiden ca. 1,3 Millionen Menschen an dieser Krankheit mit steigender Tendenz. Prävalenz und Inzidenz dieses Krankheitsbildes sind altersabhängig, ansteigend mit zunehmendem Alter. Die Ursachen für die Herzinsuffizienz sind vielfältig. Neben der mangelnden Durchblutung des Herzens kommen ein unzureichend behandelter Bluthochdruck, eine Entzündung des Herzmuskels, Herzklappenfehler oder bestimmte Erbfaktoren in Betracht.

 

Ziele und Aufgaben des KNHI

Das Kompetenznetzwerk Herzinsuffizienz (KNHI) ist ein seit Juni 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes interdisziplinäres Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaft und klinischer sowie ambulanter Versorgung. Ziel des Netzes ist die Steigerung von Effizienz und Effektivität der Forschung, die Verbesserung der Qualität der Versorgung und der einer Verbesserung der Information der Öffentlichkeit zum Thema Herzinsuffizienz.
Das KKSL stellt eines der drei Infrastrukturprojekte im KNHI dar – das TP2: Studienzentrale, Telematik und Informationsdienste. Als ein Aufgabenschwerpunkt wurde das Zentrum für Studienkoordination, Studienmanagement und Bio­metrie (ZSSB) für das gesamte Netz aufgebaut. Dies ermöglicht dem Kompetenznetz Struk­tu­ren die Durchführung von groß angelegten und international wettbewerbs­fähigen wissenschaftlichen Studien.

Die Netzwerk-Studien werden nach einheitlichen Qualitätsstandards durchgeführt und genügen allen notwendigen biometrischen, dokumentarischen sowie datenschutz­rechtlichen Anforderungen. Die geschaffenen zentralen Datenbankstrukturen werden kontinuierlich gepflegt, evaluiert und weiter ausgebaut.
Daraus resultieren die Aufgaben des zweiten Schwerpunktes dieses Teilprojektes - die Ausarbeitung, Umsetzung und fortlaufende Evaluation tragfähiger Konzepte für Datenschutz und sicheren Datentransfer.

Das KKS Leipzig wird bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben durch das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig unterstützt.

 

Kontakt:
Projektkoordinatorin: Dr. rer. nat. Christiane Prettin 
Tel.: +49 341 97 16273
Fax: +49 341 97 16289
E-Mail: E-Mail-Adresse

 

Studien
Informationen zu den Netzwerk-Studien finden Sie auf der Website des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz.

Letzte Änderung: 09.04.2013
 

AKTUELL

 

NEUREGELUNGEN:
Änderungen ICH Guideline E6 (GCP), 4. AMG-Änderungsgesetz ab sofort in „Update-Kursen“


NEUE CURRICULA der BÄK für Prüferkurse AMP/MPG

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Weiterbildungen an der ZKS-Akademie

Kurse für Prüfärzte
02.-03.11.2017

 

MPG-Ergänzungskurs
01.12.2017

 

Update & Auffrischungskurse
11.12.2017

 

Kurs für Studienassistenten
Teil I: 12.-23.03.2018
Teil II: 16.-20.04.2018

 

Studienleiterkurs
08.-10.11.2017

 

M.Sc. Clinical Research and Translational Medicine
berufsbegleitender zweijähriger Studiengang startete Okt. 2017


Die Module des Studiengangs können Sie auch als individuelle Fortbildung buchen:

GCP, Ethik und Recht
ab 20.10.2017
Neue diagn. & analyt. Methoden
ab 22.10.2017
Medizinische Statistik
ab 18.11.2017
Clinical Trial Design I
ab 10.12.2017
Translationale Onkologie I
ab 13.01.2018

AUSSCHREIBUNG
Das Universitäre Krebszentrum Leipzig UCCL fördert die Teilnahme von Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Leipzig an den Modulen Translationale Onkologie I und II. Bewerbungen bis 15.12.2017

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Einen Überblick zu allen Weiterbildungen bietet das Infofaltblatt 2017 und das Infofaltblatt 2018